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Höhle Leon

   

Kontaktdaten:
Leon Höhle
Spechtshausener Str. 22
01737 Fördergersdorf
Tel.: 01577-5198134

Das Mecklenburger Scheckenkaninchen ist eine Kreuzung aus Großen und Mittelgroßen Rassen. Der Ursprung dieser Rasse ist wie der Name sagt Mecklenburg. Dort hatte ein Rinderzüchter die Idee aus Kaninchen eine Rasse zu züchten die wie seine bunt gescheckten Rinder aussehen. Aus Blauen Wiener-, Riesenschecken und Alaskakaninchen zog er unter späterer Einpaarung von mantelgezeichneten Widdern Jungtiere auf die sowohl die stehenden Ohren als auch die typische Zeichnung trugen. Vielfaches Verpaaren und gezielte Selektion machten es nach einiger Zeit möglich das Rudolf Wulf so hieß der Züchter nach etwa 7 Jahren das erse Mal derartige Tiere austellte. Günter Vetters aus Bautzen züchtete mit Roten Neuseeländern den Farbenschlag rot heraus. So sind Heute die Farben schwarz-, blau-, wildfarben-,rot-, dunkel/eisengrau-, thüringerfarben-weiß zugelassen.

Der Körper ist walzenförmig und gedrungen. Ein kräftiger Nacken (ohne sichtbaren Hals) eine gleichmäßige Breite und kräftige Läufe zeichnen diese Kaninchen aus. Der Rücken soll eine ebenmäßige hinten gut abgerundete Linie haben. Das Fell ist mittellang und sehr dicht.

Ohrenlänge nicht unter 11,5 und über 15,5 cm! Die Ohren und der Kopf sollen das Gesamtbild des Kaninchens widerspiegeln. Die Mecklenburger Scheckenkaninchen haben eine sogenannte Mantelzeichnung. D.h. das die Brust der Bauch und die Blumenunterseite weiß sind. Der Rücken, die Ohren, die Blumenoberseite dann in der Zeichnungsfarbe. Wichtig sind der Stirnfleck der auch Blesse (wie beim Pferd) genannt wird, die Kinnbackeneinfassung zwischen Schnauze und Auge sowie eine weiße Unterlippe. Die Unterfarbe muss nur im Deckenbereich vorhanden sein. Die Krallenfarbe ist pigmentlos.

Das Perlfehkaninchen haben ein Idealgewicht von 2,50 bis 3,25 Kg. Das Mindestgewicht beträgt 2,00 kg. Der gedrungene, kurze Körper ist hinten gut abgerundet. Der kurze Kopf sitzt dicht am Körper. Die kurzen (9 bis 10,5 cm) Ohren haben eine stabile und feste Struktur und passen harmonisch zum Körper. Das Fellhaar soll gut, gleichmäßig und nicht zu kurz begrannt sein. Die Begrannung (Haarenden) ist etwas kräftiger als bei den Marburger Feh. Auf eine sehr gute Dichte sowie eine schöne Behaarung der Ohren ist zu achten. Die Deckfarbe muss ein mittel abgetöntes blaugrau sein. Die Kinnbackeneinfassung, Brust, Augenringe und Läufe dürfen etwas heller sein. Die aus hellgrauen und dunkel gespitzten Grannenhaaren bestehende eben Namensgebende Perlung soll klar in Erscheinung treten. Die Deckfarbe sowie die Perlung sollen gleichmäßig über den gesamten Körper vorhanden sein. Die Unterfarbe ist blaugrau (etwa zwei Drittel der Haarlänge) Die Zwischenfarbe ist bräunlich, schmal und nicht scharf abgegrenzt.